Wie der Frauenfußballblog womensoccer.de heute berichtet, könnten Anfang 2009 Live-Übertragungen von Spielen der 1. Frauenfußballbundesliga über Kabel und Satellit enpfangen werden.
Im komplizierten Zusammenspiel von Rechtsanwälten und Beteiligungsgesellschaften soll ein Sender mit dem Namen "Republik Fußball" entstehen. Die enstsprechende Rechtslage und der Kontakt zum DFB seien bereits vorhanden. Der Sender aus Berlin möchte umfassend über die dritte und vierte Liga der Männer, den Jugendfußball und den Frauenfußball berichten.
Die Berichterstattung bisher beschränkte sich auf unregelmäßige Zusammenschnitte auf den dritten Programmen. Die Übertragung von Topbegegnungen der U21, U19 und neuerdings auch U17 Teams im internationalem Wettbewerb wie WM und EM auf Eurosport waren das höchste aller Gefühle.
Mit nationalen Übertragungen würde sich die Präsenz des Frauenfußballs in den Medien rapide Verändern. Auswirkungen vor allem in der Internet-Berichterstattung sowie auch im Fernsehen selbst sind nicht vorherzusagen. Mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich dabei um den größten Schritt für den Frauenfußball seit der WM-Übertragungen auf ARD und ZDF. Die neue Art des Informationszugriffs des Zuschauers würde diesen auch gleichsam für die WM 2011 konditionieren. Darauf zielen wahrscheinlich auch die Bemühungen des OK-Teams, die sich eine größere Präsenz des Frauenfußballs im Fernsehen wünschen. Und noch weiter wird die Entwicklung zu höheren Zuschauerzahlen in den Stadien, oder "noch" besser gesagt: Sportanlagen, führen.
Sichere Quellen für die Seriösität des Vorhabens gibt es aber nicht, deswegen heißt es wieder den Ball flach zu halten. Die Nachricht zeigt aber auch, dass die Live-Übertragung für den Frauenfußball der nächste große und maßgebliche Schritt ist.
FrauenFußballCommunity
Donnerstag, 6. November 2008
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